„Bla blabla…Sex blabla“
Sinngemäß die Denkblase eines Mannes, nachdem seine Frau ihm gesagt hat: „und bring bitte den Müll raus, und dann kauf bitte ein…geh mit dem Hund Gassi und hol bitte um sechs Uhr….“
aus dem Buch „warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ von Barbara und Allan Pease.
Durch das Raster im Kopf „wichtig“ und „unwichtig“ fallen offensichtlich bei Frauen andere Dinge als bei Männern. Ist ja im Prinzip nichts Neues.
Und es gibt diese (für viele, sicher nicht für alle) typischen Denk-und Verhaltensweisen, die Mario Barth immer so schön auf die Schüppe nimmt. Bei Anderen, und bei den herrlichen Übertreibungen auf der Bühne können wir herzlich drüber lachen!
Bei uns selbst sieht das dann manchmal anders aus.
Wenn Frau ein Problem mit einem Mann hat, zieht sie (natürlich! ;-)) eine andere Frau zu Rate…was meistens dabei rauskommt, beschreibt Vera F. Birkenbihl so anschaulich in ihrer Zusammenfassung über Männer und Frauen… „er kommt aus der Kneipe (Höhle), hat seine Lösung gefunden, kommt zufrieden zu Hause an und sie begrüßt ihn mit „ich will die Scheidung!“
Weil: er redet ja nicht.
Angeblich reden Frauen viel mehr als Männer (wieder einmal: Ausnahmen bestätigen die Regel)
und: Männer sollen ihre Zuneigung durch Taten zeigen und eben nicht durch viel reden…der berühmte Werkzeugkoffer, den er holt, wenn sie ihm ein Problem schildert 😉
Schön wäre an dieser Stelle die Frage von ihm: Schatz, möchtest du eine Lösung oder soll ich „nur“ zuhören?
Ich sage nur: Übergangsjacke (Sketch von Mario Barth) genau. Warm: Jacke aus….kalt: Jacke an…was zum Teufel ist eine Übergangsjacke?! …will der Mann wissen…Übergangsjacke=Problem.
Und da bin ich bei Paul Watzlawick. In seinem Buch zitiert er seinen Lehrer (leider ist der Name nicht angegeben)..
der wie folgt eine Analogie über die Unterschiede zwischen Mann und Frau nannte:
Der Mann sei mit einer Ellipse zu vergleichen. Diese hat 2 Brennpunkte.. und er nannte den einen „Logos“ und meinte damit nicht nur das Geistige, sondern auch das Objektive, den Beruf, evtl. die Wissenschaft, jedenfalls aber das praktisch Existierende, den Gegen-Stand.
Den anderen Brennpunkt der männlichen Ellipsennatur nannte er den „Eros“, also die Beziehung zum anderen, menschlichen Subjekt. Zu jedem gegebenen Zeitpunkt könne sich der Mann nur an einem der beiden Brennpunkte aufhalten. Für den Mann sei das kein großes Problem, Je nach Bedarf ginge er halt hin und her-
die Frau aber sei einem Kreis zu vergleichen, und ein Kreis könne insofern als der Sonderfall einer Ellipse aufgefasst werden, als in ihm die beiden Brennpunkte zusammenfallen. Die Frau steht also mühelos im Logos wie im Eros zur gleichen Zeit. Das Problem ist nur, dass weder sie noch der Mann den leisesten Grund haben, auch nur einen Augenblick anzunehmen, dass der Partner vielleicht anders angelegt sei und daher anders als man selbst agiere und reagiere. Gerade das aber tut der Partner oft.
Nun ist in dem o.g. Buch „warum Männer nicht zuhören….“ auch ein Test. Vom Gehirn her sind nicht alle „typisch“ Mann oder Frau.
Da gibt es so eine „Grauzone“. In der befinde ich mich und einige mir bekannte Menschen ebenso.
Das macht uns öfters mal zu „Dolmetschern“ zwischen den Geschlechtern.
Genau. Immer dann, wenn es uns selbst nicht betrifft 😉
Eine Begebenheit zum Schmunzeln (für die Grauzonen-DenkerInnen):
Am Frühstücksbuffett steht der neue Partner einer Freundin am Brötchenkorb.
Er dreht sich zu ihr und fragt: „Käse?“ Und sie: „nein danke, ich nehme erst Marmelade.“
„Ja….Hallo…? Er steht am Brötchenkorb. Er möchte wissen, ob du ein Käsebrötchen möchtest…“